Der Eisstock- und Leichtathletikabteilung „geht ein Licht auf“. Zwei große Flutlichtstrahler wurden vor kurzem auf einem Masten neben der Eisstockbahn montiert. Ein Strahler ist zu den vier Stockbahnen ausgerichtet. Der andere Strahler soll den Bereich der Hochsprunganlage sowie den Kurvenbereich der Laufbahn ausleuchten. Das bedeutet große Verbesserungen für beide Abteilungen in der nächsten Herbst- und Wintersaison. Eisstockabteilungsleiter Raimund Pellkofer und Leichtathletikübungsleiter Julien Bels freuen sich schon darauf. Ein herzlicher Dank an den Bauhof der Gemeinde sowie an die beteiligten Firmen Elektro Hoffmann und Metallbau Fred Wollschlager für die Unterstützung bei der Montage.

210325 Montage Flutlicht 1

210325 Montage Flutlicht 2 

 

Gemeinsam laufen macht mehr Spaß. Die Leichtathletikabteilung des SV Schloßberg-Stephanskirchen startet, sobald es coronabedingt wieder möglich ist, eine Laufgruppe für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre. Das Training findet jeden Donnerstag von 19.00-20.00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Sportplatz an der Walderinger Straße in Stephanskirchen. Schnuppertraining ist möglich. Weitere Informationen und Anmeldung ab sofort möglich bei Übungsleiter Andreas Mayr unter Tel. 0163 7382527 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Zwei Medaillen wurden bei den südbayerischen Hallen-Meisterschaften U20 gewonnen, mit einem 3. Platz in der 4x200m-Staffel und einem Vizemeister-Titel im Stabhochsprung für Simon Schießler. Bei der Hallen-Kreismeisterschaft in Bad Endorf sammelte die Jugend U12 14 Medaillen, nach 4 Podiumsplätze in 2019! Beim Höhepunkt des Winters, der bayerischen Mehrkampf-Meisterschaft, wurde Simon Schießler Vierter, Caroline und Stephanie Geier Sechste beziehungsweise Zehnte.

Mit insgesamt 7 Athleten in den Top 10 der oberbayerischen Bestenliste (4 mehr als 2019) landete der Verein zum ersten Mal in der ersten Hälfte der oberbayerischen Vereinsbestenliste. Der SVS wurde 25. von 64 Vereinen nach einem 38. Platz im vorherigen Winter.

Die Freiluft-Saison wurde durcheinandergewirbelt. Ein normales Training war kaum möglich, nur wenige Wettkämpfe fanden statt. Es sind die Jugendlichen der Altersklassen U14 und U16, die die Fahne des Vereins trotzdem hochhielten. Am Ende der Saison passierte sogar Historisches. Mit Julian Hummel und Jakob Schießler schafften es zum ersten Mal zwei Athleten des Vereins unter die 20 Besten der deutschen Mehrkampf-Bestenliste. Julian (Altersklasse M14) rangierte als 12. im Block-Lauf. Jakob (M15) stand an der 18. Stelle des Blocks-Wurf. Zwar war wegen der verkürzten Saison die Leistungsdichte der Mehrkampf-Bestenlisten nicht so hoch wie 2019. Allerdings wurden am Sportplatz in Waldering ein Drittel weniger Trainingsstunden durchgeführt als im Sommer davor. Und bei diesem erfolgreichen Mehrkampf in Aschheim war es kalt und es regnete.

2020 wurde überhaupt ein erfolgreiches Jahr für Jakob Schießler. Trotz der Beschränkungen zeigte er viel Fleiß im Einzeltraining und steigerte alle seine Bestleistungen im Vergleich zu 2019 deutlich. Am Ende der Saison stand er auch als 55. in den deutschen Bestenlisten im Kugelstoßen (13,17 m). Bisher war eine Platzierung in den Top 100 einer Einzeldisziplin nur einem anderen Sportler gelungen: seinem Bruder Simon als U18 im Jahr 2019 (41. im Dreisprung).

Die Jüngeren scheuten in der „Late-Saison“ den Vergleich mit den anderen Vereinen nicht und wurden mit 4 Medaillen, davon einer goldenen, bei den oberbayerischen Mehrkampf-Block-Meisterschaft U14/U16 Anfang Oktober belohnt. 

Am Ende der Freiluft-Saison zählte der Verein 8 Athleten in den Top 10 einer Disziplin in Bayern, nach nur einem in 2019. Die SVSler hatten das Beste aus einem besonderen Jahr gemacht.

 

 

„Ich setze alles dran die Aufnahme zu schaffen“

 

Als Eiskunstläuferin hat sich die Stephanskirchnerin Eva Balduzzi schon einen guten Namen gemacht. Im letzten November stand ein wichtiger Wettkampf auf ihrer Agenda. Nominiert als eine von nur wenigen Deutschen für die internationale Autumn Trophy in Dortmund sollte die 15-Jährige für die Aufnahme in den Bundeskader kämpfen. Corona hat es unmöglich gemacht. Aber als Teil des Landeskaders darf sie trotz Pandemie für ihren Traum weiter trainieren. Zeit für ein Interview.

Eva Balduzzi

 

Dein Vater ist ein guter Basketball-Spieler gewesen und spielt immer noch erfolgreich. Wie bist du zum Eiskunstlauf gekommen?

Mein Papa hat mich einmal zu einem Trainingsprogramm gebracht, weil ich so viel Energie hatte. Ich war 3 oder 4 Jahre alt. Ich hatte schon Kinderturnen aber noch keinen Sport im Verein gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich dabei geblieben bin.

Du bist bei zwei Vereinen angemeldet. Wie ist das organisiert?

Ich bin im SV Pang und EC Regensburg. Ich habe das Startrecht für Regensburg aber ich darf auch in Rosenheim trainieren. Früher war ich nur im SV Pang aber wir hatten lange Zeit keinen A-Trainer mehr und es waren schlechte Eis-Zeiten. Seit letztem Jahr habe ich das Startrecht für Regensburg, weil auch die Bundesnachwuchstrainerin dort angestellt ist. Außerdem gehen die Trainer auf Schulungen und wissen die Standards und Regelungen besser und sind besser involviert.

Das heißt aber, dass du viel pendeln musst. Kam nie die Überlegung nach Regensburg umzuziehen und zum Beispiel auf eine Sportschule zu gehen?

(Lächelt) Nein, weil ich hier meine Familie habe. Außerdem gefällt es mir ganz gut im Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium und ich habe auch noch die Leichtathletik. Es gäbe sowieso nur für Baseball ein Sportschule-Internat. Wir haben ein gutes Hotel gefunden, wo wir am Wochenende übernachten. 

 

Die SVS-Vorstandschaft und die Leichtathletikabteilung sagt Danke an Gisela Winkelmann für ihren Einsatz und ihre Freundschaft in all den Jahren. Gisela Winkelmann war in den Anfängen der Leichtathletikabteilung Übungsleiterin für das Kinder- und Jugendtraining. Fast 15 Jahre lang machte sie das. Daneben war sie als Sportabzeichenprüferin im Verein und als Kampfrichterin im Kreis Rosenheim aktiv. Für den Vorstand und die Abteilung hat sie jahrelang Urkunden für Ehrungen gestaltet und wunderschön per Hand geschrieben. Nächstes Jahr wäre Gisela Winkelmann zudem 50 Jahre Mitglied im SVS gewesen. Leider konnten wir sie aufgrund der ausgefallenen Jahreshauptversammlung 2020 nicht mehr zum Ehrenmitglied ernennen. Die Beerdigung fand Anfang Dezember im Familienkreis statt. Wir trauern mit ihrer Familie um eine lieben und treuen Menschen und werden sie nicht vergessen.

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